Verkleidung, Motorräder und Plastik

Vollverkleidung, Verkleidung....... früher war es viel einfacher wenn ein Motorrad mal auf die Seite fiel.
Das meiste war aus Blech und super haltbar. Und wenn wirklich mal eine Beule drin war……
ein wenig mit dem Hammer gedengelt und es war alles gut. Der Nachteil war,
die Motorräder waren super schwer und eine
Verkleidung gab es auch nicht, höchstens mal ein Beinschild.
Aber gegen Regen und Schnee war das auch nicht das optimale.

Aber anfangs der 70er Jahre änderte sich alles. Erstmals wurden im Großserienbau Verkleidungen,
Radabdeckungen, Seitendeckel, Scheinwerfergehäuse und Instrumentenhalterungen aus Plastik gefertigt.
Ein Werkstoff, der nicht mehr wegzudenken ist und immer öfter verwendet wurde als Blinklichtschalter,
Luftfilterkasten, Kettenschutz, Sitzbank und zu guter letzt sogar als Wind und Regen Schutz.
Die Touren- Sport Verkleidung und Vollverkleidung war geboren.
Und damals wurde noch etwas geboren, das Wort Joghurtbecher, weil man auf einmal nur
noch die Verkleidung sehen konnte und nichts anderes zu erkennen war.
Da der Joghurtbecher auch aus Plastik ist, hatte er plötzlich einen großen Bruder.

Doch bei allem Spott, Kunststoff verfügt über beachtenswerte Eigenschaften. Er ist elastisch,
pflege- und wartungsfrei, schlagunempfindlich, federleicht, rostet nicht, die Farbe ist mit eingefärbt und hält ewig.
Die Herstellungskosten sind sehr günstig, da es in großen Mengen verarbeitet wird.

Doch Plastik, oder richtig gesagt Kunststoff, ist nicht gleich Kunststoff. Die verwendeten Werkstoffe müssen in zwei Gruppen unterteilt werden, "duroplastische und thermoplastische Kunststoffe".


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